Erhalt der Tiroler Identität. Heimat und Identität macht uns zu dem was wir sind. Verleiht uns  Wertschätzung und Zusammengehörigkeit. Diese Werte brauch der Mensch genauso zum Leben wie Wasser und Brot. Identität verleiht Stabilität, und diese ist gerade in so unsicheren Zeiten wie jetzt besonders wichtig. Vor allem für unsere jungen Menschen in Südtirol. In einem Land wie Südtirol, in dem verschiedene Sprachen und Kulturen zusammen treffen, ist es wichtig respektvoll miteinander umzugehen. Jeder soll die Möglichkeit haben offen zu seiner Identität stehen zu können, damit diese von Generation zu Generation gelebt und weitergegeben werden kann.

Landschafts- und Umweltschutz: Gerade ein Tourismusgebiet wie das Burggrafenamt lebt vor allem von der landschaftlichen Schönheit, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Der unkontrollierten Bauwut und der Zersiedelung der Landschaft, sowie der Zerstörung unberührter Naturgebiete ist daher unbedingt Einhalt zu gebieten.

Mut zur Verwendung der historischen Namen: Die bis heute alleinig amtlichen (von Ettore Tolomei erfundenen), italienischen Orts- und Flurnamen, sind Ausdruck einer fortwährenden sprachimperialistischen Geschichtsfälschung, die keinerlei Daseinsberechtigung haben. Die SÜDTIROLER FREIHEIT fordert daher die Gemeinden und Tourismustreibenden des Burggrafenamtes dazu auf, auf die Verwendung der italienischen Falschnamen, wo immer rechtlich möglich, zu verzichten. Insbesondere in der italienischsprachigen Tourismuswerbung sollten nur die historisch gewachsenen Orts- und Flurnamen verwendet werden, um somit auch bei den italienischen Gästen meinungsbildend tätig zu sein.

Unterstützung der Familien: Immer mehr Familien kommen mit ihrem Gehalt kaum mehr bis zum Ende des Monats. Die ständig steigenden Lebenshaltungskosten treiben viele Familien in die Schuldenfalle und machen vielfach auch den Wunsch nach Kindern zur Kostenfrage. Die Förderung der Familien durch steuerliche Entlastungen auf Landes- und Gemeindeebene, Wahlfreiheit bei der Kleinkinderbetreuung (Betreuung durch die Eltern oder Betreuungseinrichtungen) mit gleicher finanzieller Unterstützung und Anerkennung der Erziehungs- und Pflegezeiten für die Rente, sind daher zentrale Forderungen der SÜD-TIROLER FREIHEIT für das Burggrafenamt.

Der enorme Steuerdruck, der bürokratische Aufwand und die allgemeine Rechtsunsicherheit durch den italienischen Staat sind eine große Belastung für unsere Betriebe. Durch die Einführung der IMU kam eine weitere finanzielle Belastung hinzu. Damit die heimische Wirtschaft weiterhin stabil bleibt, und die damit verbundenen Arbeitsplätze gesichert sind, muss die Rentabilität für Unternehmen wieder gesteigert werden.

Verkehrsentlastung: Das Burggrafenamt gehört mit der Schnellstraße MEBO zu den meistbefahrenen und somit meistbelasteten Tälern in Süd-Tirol. Es bedarf daher einem Ausbau bzw. Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel und Anbindungen, insbesondere in die Täler, sowie einer kundenorientierten Fahrplangestaltung. Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn wird angestrebt. Zur Verkehrsentlastung von Meran setzt sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT für eine baldestmögliche Fertigstellung  des Küchelbergtunnels ein.

Volksabstimmungen zu Großprojekten sollen eingeführt werden. Ergebnisse von Volksabstimmungen sollen zukünftig nicht mehr ignoriert werden können. Um der Stimme jedes einzelnen Bürgers mehr Gewicht zu geben, ist es notwendig die rechtlichen Voraussetzungen anzupassen. Deshalb fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT bindende Volksabstimmungen auf Gemeinde- und Landesebene.

Einen großen Teil all dieser Probleme gäbe es erst gar nicht, wenn wir nicht mehr zu Italien gehörten und selbst über unser Land entscheiden könnten