Im Landtag wurde (mal wieder) über die Bahn ins Überetsch diskutiert. Myriam Atz Tammerle, die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, hat dazu eine klare Meinung: „Schluss mit Wahlkampfversprechen, her mit konkreten Lösungen!“ Die Abgeordnete plädiert für ein Gesamtprojekt und warnt den Landeshauptmann, die Bürger nicht schon wieder zu enttäuschen!

Die gebürtige Überetscherin Atz Tammerle hat sich mit mehreren Bürgern und Gemeindevertretern zur Realisierung der Überetscher Bahn ausgetauscht und die Argumente der Überetscher direkt im Landtag vorgebracht. Sie spricht sich für ein Gesamtprojekt von Bozen bis Kaltern aus, das in einem Schritt umgesetzt wird. Durch die Aufsplitterung Bozen-Sigmundskron und Sigmundskron-Kaltern, würde die Realisierung de facto auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben.

„Besonders die Pendler, die täglich im Stau stehen, sind die Leidtragenden“, gibt Atz Tammerle zu bedenken. „Die enormen Verkehrsprobleme sind bekannt, deshalb muss jetzt so schnell wie möglich eine Lösung her. Die Zahlen zeigen, dass der Verkehr steigt und der Metrobus das Problem nur lindern, aber nicht lösen kann!“

Die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit warnt gleichzeitig den Landeshauptmann, die Bürger im Überetsch nicht schon wieder zu enttäuschen: „Viel zu lange dauert dieser Müßiggang schon. Schon zu oft wurde die Bahn vor Wahlen versprochen, um dann wieder in den Schubladen der Landesregierung zu verschwinden. Jetzt müssen den schönen Worten auch Taten folgen!“

Myriam Atz Tammerle
Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.