„Die Einwanderer von heute sind die Arbeitslosen von morgen“, zu diesem harten Urteil kommt die Süd-Tiroler Freiheit. Die Bewegung stützt sich dabei auf die aktuellsten Zahlen von Europas wirtschaftlichem Zugpferd Deutschland. Die Illusion, wonach die vielen Einwanderer ein neues „Wirtschaftswunder“ anschieben könnten, wie z.B. von Daimler Chef Zetsche fabuliert, zerschellt an der Realität. In Wirklichkeit werden die Arbeitslosenzahlen in den von den Wanderungsströmen betroffenen Ländern weiter ansteigen. Der soziale Sprengstoff ist enorm!

Weit über eine Million „Flüchtlinge“ sind in den letzten zwei Jahren nach Deutschland gekommen. Über 50.000 landeten seit Jahresanfang allein an Italiens Küsten. Die deutsche Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sprach euphemistisch von den „Arbeitskräften von morgen“. „Tatsächlich sind es aber die Arbeitslosen von morgen“, gibt Stefan Zelger, Landesleitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit zu bedenken. „Dazu braucht man sich nur anzuschauen, wie viele der neuen Einwanderer die 30 DAX-Konzerne in Arbeit gestellt haben. Die mächtigsten Unternehmen Deutschlands, Bayer, Siemens, Adidas, VW usw., haben sage und schreibe 54 Leute eingestellt. Nicht 54 Prozent; auch nicht 54.000; Nein, 54!“ Prognosen sagen eine erhebliche Steigerung von Arbeitslosenrate und Hartz-4-Empfängern in den nächsten Jahren voraus!

„Wenig anders schaut die Situation in Italien und Süd-Tirol aus“, pflichtet Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit bei. „Die Arbeitslosenrate ist in Italien mit knapp 12 Prozent ohnehin hoch, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei katastrophalen 36,5 Prozent. Die Vorstellung, hunderttausende Einwanderer in den Arbeitsmarkt integrieren zu können, ist ein Wunschtraum! Auch der Süd-Tiroler Arbeitsmarkt hat andere Anforderungen und wird kaum hunderte Flüchtlinge, die meist kein Wort Deutsch sprechen, integrieren können.“

Die Süd-Tiroler Freiheit bekräftigt vor diesem Hintergrund ihre Forderung, Werkzeuge in die Hand zu bekommen, um kontrollieren zu können, wer ins Land kommt: „Süd-Tirol braucht endlich die Kompetenz für die Zuwanderung!“ Die Bewegung warnt vor dem sozialen Sprengstoff, der die aktuelle Entwicklung birgt: „Die Erosion des Sozialstaats, Ausdehnung von Parallelgesellschaften und Ghettoisierung werden die Folgen der unkontrollierten Zuwanderung sein. Sicherung der EU-Außengrenzen, schnelle Abschiebeverfahren und Einführung von Obergrenzen müssen deshalb auf der Prioritätenliste oben stehen. Wer vor Krieg flüchtet, soll auch in Zukunft geschützt werden und Zuflucht finden. Wer ein besseres Leben sucht, auch wenn es menschlich verständlich ist, hat kein Recht auf Asyl. Es gibt keinen Anspruch auf Einwanderung!“

 

Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit
Stefan Zelger, Landesleitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit