Anlässlich der anhaltenden Einbruchserie in Südtirol erinnert Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, an ihre Forderung vor einem Jahr im Landtag, dass die Landesverwaltung in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Sicherheitskräften und Einbruchsexperten Maßnahmen ergreifen soll, um Süd-Tirol wieder sicherer zu machen.

Atz Tammerle äußert sich besorgt darüber, dass in Südtirol kein einziger Tag mehr vergehe, an dem nicht eingebrochen werde. In den vertrauten vier Wänden der Südtiroler Bevölkerung spielten sich Horrorszenarien ab, nach denen die Betroffenen noch lange kein ruhiges Leben mehr führen könnten. Atz Tammerle wiederholt ihre Forderung, dass Fakten schonungslos besprochen und Lösungen gesucht werden. Die Aussage des Landeshauptmannes im letzten Jahr, dass Süd-Tirol kein Sicherheitsproblem habe und die Abhaltung eines Sicherheitsgipfels nicht notwendig sei, hielt die Landtagsabgeordnete bereits damals für unglaubwürdig und sei es, mit Blick auf die heutige Situation, noch viel mehr.

Ein Zusammenhang zwischen den Einbruchserien und der stetigen Zuwanderung werde allzu gerne verdrängt: „Ein Grenzzaun und Grenzkontrollen im Norden, Westen und Osten sind sinnlos, wenn die Zuwanderer aus dem Süden in unser Land hereinkommen!“ gibt Atz Tammerle zu bedenken. Das Schönreden und die ständige Verharmlosung von Problemen in Süd-Tirol, so wie es die Mehrheitspartei tue, würden den Bürgern nicht weiterhelfen.

Atz Tammerle ist überzeugt: „Süd-Tirol hat ein Sicherheitsproblem. Dieses muss endlich angegangen und im Rahmen eines Sicherheitsgipfels mit Experten analysiert und dann gezielt durch Gegenmaßnahmen behoben werden“.

L.-Abg. Myriam Atz Tammerle