Obwohl bekannt ist, dass die Tage um den 25. Mai, Christi Himmelfahrt, zu den tourismusstärksten in Süd-Tirol zählen, ist man nicht im Stande dies bei der Asphaltierung der Landesstrasse zwischen Trauttmansdorff und Sinich zu berücksichtigen, kritisiert Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.

An tourismusstarken Feiertagen, wie zu Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Maria Himmelfahrt (15. August) weiß man von vorne herein, dass es zu verstärktem Reiseverkehr kommt. Es ist daher notwendig, dies bei Straßenarbeiten in tourismusstarken Gebieten zu berücksichtigen.

In diesem Fall begann man aber nur einen Tag vor dem Feiertag damit, im gesamten Straßenabschnitt den alten Straßenbelag abzutragen und mehrere Ampelregelungen einzurichten. Am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) erreichten die dadurch erzeugten Staus unzumutbare Auswüchse, sogar bis in die umliegenden Gemeinden hinein.

Am heutigen Vormittag brach der gesamte Verkehr rund um diesen verkehrsbeschränkten Straßenabschnitt erneut zusammen. In einem einspurigen Kreisverkehr stauten sich die Autos sogar zweispurig nebeneinander. Ein Rettungswagen, der einen Notfall hatte, konnte sich nur mit größter Mühe durch den Stau zwängen.

„Ein derartiges Verkehrschaos ist nicht nur wirtschafts- und tourismusschädigend, sondern gefährdet in Notsituationen auch Menschenleben“ betont Myriam Atz Tammerle, die dazu eine Anfrage im Landtag einreichen und das Gespräch mit dem zuständigen Landesrat suchen wird.

L.-Abg. Myriam Atz Tammerle
Süd-Tiroler Freiheit