Wie in anderen Gemeinden, ging es auch in der kürzlich abgehaltenen Gemeinderatssitzung in Schenna um die Neuregelung der IMU Beträge für das Jahr 2013. Mit dem großen Unterschied, dass die meisten Südtiroler Gemeinden von der Neuregelung profitieren, jedoch die Gemeinde Schenna nicht. Die Neueinstufung der D-Kategorie,  welche hauptsächlich Betriebe betrifft, sieht einen höheren Multiplikator vor, was eine höhere Belastung für 2013 bedeutet.

Der eingezahlte Betrag dieser Gebäude geht jetzt zu 100% an den Staat. Der Gemeinde Schenna reißt es dadurch ein Loch von rund 40.000€ in die Gemeindekasse. Glücklicherweise sah man von einer Reduzierung der Steuererleichterungen ab, um das Defizit auszugleichen.

Wie man jetzt, ein Jahr nach der Einführung der IMU erkennen kann, führten auch die IMU Einzahlungen vom vergangenen Jahr zu keiner Verringerung der Staatsschulden. Einzig die Bürger werden dadurch immer mehr belastet, wo das Geld bei vielen doch jetzt schon nicht mehr bis Ende des Monats reicht.

Vom 15-köpfigen Gemeinderat stimmte die Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Myriam Atz Tammerle,  stimmte als einzige gegen die Neuregelungen. Verwunderlich sei dabei, warum niemand vom SVP Wirtschaftsausschuss, welcher doch Betriebe unterstützen sollte, gegen diese Mehrbelastung stimmte.

Myriam Atz Tammerle
Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT
in Schenna