Bei der Podiumsdiskussion im Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten saß Myriam Atz Tammerle von der Südtiroler Freiheit mit in der Runde. In der sehr interessant aufgebauten Veranstaltung hatten die Landtagskandidaten die Möglichkeit zu verschiedenen Familien- und Bildungsthemen Stellung zu nehmen. Myriam Atz Tammerle setzt in diesen unsicheren Zeiten vor allem auf Stärke und Halt in der Familie.

Florian Pallua vom Forum Prävention stellte den Kandidaten konkrete Fragen zu Jugendproblematiken. Florian Pallua stellte fest, dass nur sehr wenige Akademiker, welche im Ausland studiert haben, wieder nach Südtirol zurückkehren. Laut einer Befragung von Akademikern, „sei Südtirols Arbeitswelt für Akademiker zu wenig attraktiv“. Myriam Atz Tammerle regte dabei an, dass dies einerseits an den begrenzten Akademiker-Arbeitsplätzen in Südtirol liege, und andererseits auch daran, dass man keine großen Karrieremöglichkeiten habe. Abschreckend für Akademiker sei aber auch die Tatsache, dass in Südtirol für Führungspositionen wie Direktor, Präsident oder Primar gute Kontakte mehr zählen, als der beste Studienabschluss und langjährige Berufserfahrung.

Warum sich die Südtiroler Freiheit für die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften einsetzt, begründete Myriam Atz Tammerle damit, dass es doch selbstverständlich ist, dass jedem Menschen, egal welcher sexuellen Ausrichtung, der gleiche Respekt und die gleichen Rechte zustehen.

Aus den Wortmeldungen der Veranstaltungsbesucher gingen vor allem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sorgen und Nöte hervor. Myriam Atz Tammerle legte den Besuchern nahe, am Selbstbestimmungsreferendum der Südtiroler Freiheit teilzunehmen, „Damit wir die erwähnten Probleme unserer Familien, Studenten und Kinder zukünftig selbst in die Hand nehmen können. Ohne Italien lassen sich diese Probleme viel leichter lösen„, äußerte Myriam Atz Tammerle in der Schlussrunde.