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Süd-Tiroler Freiheit
Freies Bündnis für Tirol

Programmatische Grundzüge der Südtiroler Freiheit:

Wir richten unser Wirken nach den Grundsätzen der Menschenrechte aus. Unsere Entscheidungen sollen den Vorgaben von Recht und Gerechtigkeit folgen.

Offizielle Homepage der Südtiroler Freiheit

Schwerpunkte sind:

Selbstbestimmung

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist in Artikel 1 der Menschenrechtspakte verankert und somit Ausdruck der Freiheit, den ein Volk beanspruchen kann. Die Teilung Tirols und die damit verbundene Annexion Südtirols durch Italien erfolgten gegen die Prinzipien der Vernunft und Rechtschaffenheit, vor allem aber gegen den Willen des Volkes. Seit jener Zeit hat Südtirol immer wieder um seine Existenz bangen müssen und kann sich auch heute noch nicht der Bewahrung der sprachlich- kulturellen Identität sicher sein. Als Minderheit in einem fremden Staat kann auch die Autonomie unser Volk nicht dauerhaft vor Assimilierung und gezielter Italienisierung bewahren. Die Durchführung der Volksabstimmung über die politische Zukunft Südtirols ist daher das einzig gerechte Mittel zur Lösung des Südtirolproblems.

Heimat

Recht auf die Muttersprache: Die Muttersprache ist das wichtigste Element der kulturellen Identität, das Recht auf deren Gebrauch daher unverzichtbar. Allzu oft wird man in Südtirol mit einer Staatsmacht konfrontiert, die nicht deutsch sprechen kann oder will. Die Bestimmungen des Autonomiestatutes sind jedoch eindeutig. Strengere Kontrollen der Sprachkenntnisse bei Vergabe öffentlicher Posten und restriktive Maßnahmen und Sanktionen bei Missachtung dieses Rechtes sind daher dringend nötig. Das Recht auf Gebrauch der Muttersprache ist keine Provokation, sondern muss Selbstverständlichkeit sein. Dasselbe Recht muss auch für die ladinische Volksgruppe gelten.

Umwelt

Eine intakte Umwelt ist unser wertvollstes Gut, sie bietet uns gesunden Lebensraum und ist das größte Kapital der Tourismuswirtschaft. Schutz und Erhalt von intakter Umwelt sind daher Grundlagen zukunftsorientierter Politik.

Bescheidenheit statt Größenwahn

Südtirol braucht keine großspurigen Prestigeobjekte, die mehr kosten als sie bringen. Unnötige Großprojekte wie BBT, Flugplatz oder Fahrsicherheitszentrum, sind abzulehnen. Protzbauten, die mit öffentlichen Geldern finanziert werden, sind keine Notwendigkeit, sondern Verschwendung. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben als Geldgeber ein Mitspracherecht, weshalb zukünftig mittels Volksabstimmung über Großprojekte abgestimmt werden soll..

Chancengleichheit zwischen Mann und Frau

Beide Geschlechter sind gleichberechtigt. Die Frauen sollen gemäß ihrer Stärke in allen politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsgremien vertreten sein. Gleiche Arbeit ist gleich zu entlohnen, Diskriminierung, in welcher Form und in welchem Bereich auch immer, ist abzulehnen.

Jugend ist Zukunft

Mitspracherecht: Die Jugend ist Träger der zukünftigen Gesellschaft und soll in die politischen Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Offene Jugendpolitik bedeutet daher auch Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen, denn die Jugend muss morgen mit den Entscheidungen leben, die heute getroffen werden.
Bildung: Für einen guten Start ins Leben braucht es  gute Ausbildung. Sowohl schulische als auch berufliche Ausbildung sollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Jugend gewährleisten. Bildung kostet Geld, deshalb sind Stipendien zu sichern, damit die Studierenden nicht in die Schuldenfalle getrieben werden.
Auf eigenen Beinen stehen: Der Schritt ins eigenständige Leben ist mit finanziellen Kosten verbunden. Junge Menschen fangen in der Regel am untersten Ende der Gehaltsklassen an und sind auf Zuwendungen wie Mietzinsbeihilfen angewiesen. Das Jungunternehmertum ist zu fördern, mit neuen, innovativen Ideen wird die Wirtschaft von morgen geprägt.

Familie

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft und verdient daher größtmögliche Förderung durch die öffentliche Hand. Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen, die Kinderwunsch und berufliche Weiterentwicklung ermöglichen. Zur Familie gehören auch die alten Menschen, die durch ihre harte Arbeit unsere Wohlstandsgesellschaft aufgebaut haben. Sie verdienen daher nicht nur unseren Respekt, sondern auch einen würdevollen Lebensabend in vertrauter Umgebung. Dieser ist durch Betreuungseinrichtungen und finanzielle wie fachlicher Unterstützung jener Familien zu fördern, welche die Betreuung zu Hause übernehmen.

Arbeit

Wer hart arbeitet, soll gerecht entlohnt werden. Zu viele Menschen verdienen in Südtirol aber zu wenig, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Auf die Sicherheit am Arbeitsplatz ist besonderes Augenmerk zu legen. Das Anwerben ausländischer „Billigarbeitskräfte“ wird sich langfristig auch für die Unternehmen negativ auswirken, da sie damit die heimische Wirtschaft schwächen und somit den Ast absägen, auf dem alle sitzen. Die Vernetzung der Arbeitsmärkte in ganz Tirol ist anzustreben, um auf das Angebot und die Leistung einheimischer Arbeitnehmer zurückzugreifen.

Starke Wirtschaft – Starkes Land

Im italienischen Staatsgefüge sind die Südtiroler Unternehmer einem Bürokratiedschungel ausgesetzt, der kaum durchschaubar und zu kostspielig ist. Abbau bürokratischer Hindernisse, und Förderung von klein- und mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, sind zu verstärken. Die Förderung der Bergbauern, die mit harter Arbeit die Landschaft pflegen, ist zu sichern.

Gesundheit

Gesundheit ist mit Geld nicht zu bezahlen, doch wer krank wird, soll sich Genesung leisten können. Unnötige finanzielle Belastungen wie das Sanitätsticket sind abzuschaffen. Gute medizinische Betreuung darf nicht eine Frage des Geldes sein, sondern gehört zu den Voraussetzungen verantwortungsvoller Gesundheitspolitik.

Starke Wirtschaft – Starkes Land

Im italienischen Staatsgefüge sind die Südtiroler Unternehmer einem Bürokratiedschungel ausgesetzt, der kaum durchschaubar und zu kostspielig ist. Abbau bürokratischer Hindernisse, und Förderung von klein- und mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, sind zu verstärken. Die Förderung der Bergbauern, die mit harter Arbeit die Landschaft pflegen, ist zu sichern.

Europa der Vielfalt

Die Europäische Union ist heute noch immer die Gemeinschaft der Nationalstaaten und nicht der Völker und Regionen. Europa darf nicht ein Verbund starker Staaten uniforme Einheitsgesellschaft werden. Der Reichtum und die Zukunft Europas liegen in der Vielfalt der Völker, der Sprachen und Kulturen. Nur wenn deren Wert anerkannt, und die Vielfalt nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung betrachtet werden, können kleine Völker und Volksgruppen überleben.