In meinen Adern fließt seit Generationen Heimatgefühl, Kampfgeist und politische Aktivität. Heute bin ich Mutter von zwei Kindern, Wirtin und Ehefrau, aber das war nicht immer so. Gebürtig bin ich ein „Herrgott`s Kind“, wie die Kalterer im Volksmund auch genannt werden.

  • Meine Wurzeln
  • Mein Leben
  • Politischer Weg

In Kaltern liegt auch mein bekannter Vorfahre „Major Josef von Morandell“ begraben. Nach ihm ist die Schützenkompanie von Kaltern benannt, da er bereits in jungen Jahren ein enger Freund Andreas Hofers war und später über Weisung von Erzherzog Johann zum Kommandanten von Kaltern, Salurn und Neumarkt ernannt wurde. Weitere namhafte Vorfahren wie Atz Josef (Politik), Atz Ludwig (Musik) findet man unter meinen Ahnen.

Ich selbst wuchs mit meinen Eltern und meinen zwei Schwestern in St. Nikolaus, einer wunderschönen Fraktion oberhalb von Kaltern, auf. Nach der Pflichtschule begann ich meine Lehre als Friseurin, welche ich erfolgreich als Gesellin abgeschlossen und noch einige Jahre freudig praktiziert habe. Danach zog es mich in die Ferne. Auf ehrenamtlicher Basis war ich als Sanitäterin zwei Jahre lang quer durch ganz Europa unterwegs. Der direkte Kontakt mit Menschen, deren Leben sich oft auf Grund einer Krankheit oder eines Unfalles schlagartig geändert hat, bescherte mir eine unheimliche Bereicherung an Respekt vor dem Leben und der Würde des Menschen. Schnell musste ich lernen. Lernen Verantwortung für mich (20 Jahre) und vor allem Verantwortung für andere zu übernehmen; Vorauszudenken und wie das (Über-) Leben in der Fremde abläuft. Diese Zeit lehrte mich an Weitblick. Gleichzeitig verankerte sich mein Heimatgefühl immer fester in mehr, bei jedem Mal wenn ich gefragt wurde woher ich stamme.

Nach meiner Rückkehr stieg ich in das Gastgewerbe ein und widmete mich in meiner Freizeit zunehmend den politischen Entwicklungen in und um Süd-Tirol. 2006 heiratete ich meinen Mann Bernhard und zog nach Schenna, um dort mit ihm gemeinsam das traditionell-historische Wirtshaus Thurnerhof zu führen. Nach der Geburt unserer Tochter arbeitete ich hauptsächlich im Hintergrund des Betriebes, um mich vor allem um unsere Tochter kümmern zu können. Mittlerweile haben wir noch einen kleinen Sohn dazubekommen.

2005 trat ich in Kaltern erstmals als Kandidatin bei den Gemeinderatswahlen an. 2010 kandidierte ich bei den Gemeinderatswahlen für die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT in Schenna und schaffte als „Ein-Frau-Opposition“  den Sprung in die Gemeinderatsstube. Seitdem setzte ich mich dort tatkräftig für die Anliegen der Bevölkerung und für den Erhalt meiner Heimat und Kultur ein. Im Jahr 2011 wurde ich vom bekannten Freiheitskämpfer Sepp Mitterhofer als seine Nachfolgerin zur Bezirkssprecherin der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT im Burggrafenamt ernannt.

Drei Jahre lang setzte ich mich gemeinsam mit der 15-köpfigen Bezirksgruppe intensiv für unsere Heimat und Freiheit ein. Seit 2014 darf ich mich als Frauensprecherin der SÜD-TIROLER FREIHEIT für die Anliegen und Förderung der Frauen in unserem Land einsetzten. Dabei liegen mir besonders die Wahlfreiheit bei der Kleinkinderbetreuung (Betreuung durch die Eltern oder Betreuungseinrichtungen) mit gleicher finanzieller Unterstützung und die Anerkennung der Erziehungs- und Pflegezeiten für die Rente am Herzen.

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