Italien muss sparen, und Süd-Tirol muss mitsparen. Mitgegangen-Mitgefangen!
Schlaraffenland Süd-Tirol: einen Beitrag da, eine Förderung dort, das Gesundheitswesen zum Nulltarif … Ja, mit Geld bringt man Menschen zum Schweigen und lässt sie sogar blind werden. Doch nun ist Italien hochverschuldet, und sämtliche Beiträge werden gekürzt in lebensnotwendigen Bereichen wie z.B. im Gesundheitswesen, und bei den Renten wird gespart.
In vielen Süd-Tiroler Familien reicht das Geld eh schon nicht mehr bis Monatsende, und das wird noch schlimmer werden. Aber für die Renovierung des Siegesdenkmals in Bozen hatte Rom locker 2 Millionen Euro, nur vom Siegesdenkmal können wir in Krisenzeiten nicht abbeißen.
Aber war da nicht Mal die Rede von einer so hochgepriesenen Autonomie? Was ist jetzt mit diesem rettenden Schutzschild Süd-Tirols?
Aber nun ist Schluss mit Lustig! Der Geldhahn in Rom wird auch für Süd-Tirol zugedreht!
Süd-Tirol in Italien: „Uns geht es ja so gut hier“ – wird es das weiterhin noch heißen?
Hoffentlich gehen jetzt Vielen die Augen wieder auf!

Leserbrief von
Myriam Atz Tammerle
Gemeinderätin in Schenna