Erfreut ist Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, über die finanzielle Entlastung bei der „GIS“ für Erstwohnungen. Jedoch nicht einverstanden ist die Abgeordnete mit der jüngst beschlossenen Bestimmung, dass Gemeinden die Berechnungsgrundlage der „GIS“ für denkmalgeschützte Gebäude für gewerbliche und kommerzielle Zwecke bis zu 50% erhöhen können.

Denkmalgeschützte Gebäude unterliegen bereits strengen Bestimmungen, die für die Nutzer mit Einschränkungen verbunden sind. In denkmalgeschützten Gebäuden gibt es meist keinen Aufzug, was den Zugang in höhere Stockwerke erschwert oder sie sind nicht mit hochmodernen gut isolierenden Fenstern ausgestattet, was zu höheren Heizungskosten führt.

Genauso wie die Bauern bei der „GIS“ einen niedrigen Steuersatz genießen, sollte auch für Unternehmer ein niedriger Steuersatz angestrebt werden. Eine andere Möglichkeit wäre, bei saisonal geöffneten Betrieben, wie Tourismusbetrieben, die „GIS“ auf die zeitliche Nutzung dieser gewerblichen Immobilien zu berechnen.

 

L.-Abg. Myriam Atz Tammerle