Für die Aktuelle Fragestunde März 2015  im Südtiroler Landtag von L.-Abg. Myriam Atz Tammerle eingereicht:

Laut der schriftlichen Antwort zu Punkt 3 der Aktuellen Fragestunde 12/Jänner/2015 Betreff: Die Haltestellennamen wurden zwischen dem Amt für Personenverkehr und den jeweiligen Gemeinden vereinbart. Weiters ist hinzuzufügen, dass aus einer historischen Betrachtungsweise, es durchaus der Tatsache entspricht, dass die meisten italienischen Toponyme von Tolomei aus oberflächlichen Studien stammen und teilweise über gar keine wissenschaftliche bzw. etymologische Grundlage verfügen. Klar ist, dass die Aktion von Tolomei natürlich nur ein Ziel hatte, und zwar den Anspruch Italiens auf Südtirol zu untermauern.
Hier gilt zu präzisieren, dass das Ziel von Tolomei mit pseudoitalienischen Namen den Anspruch Italiensauf Süd-Tirol zu untermauern bis heute Bestand hat. Wobei für ihn nicht Süd-Tirol, sondern nur das Hochetsch existierte. Die in der Anfrage erwähnten pseudoitalienischen Ortsnamen scheinen nicht im Prontuario auf.

Fragen an die Landesregierung:

1.    Auf welcher gesetzlichen Grundlage (da nicht im Prontuario angeführt) beruht die Verwendung der Bezeichnungen Castelliere, Pracupola, Rabla, Raminghes, Tre Vie, Verdignes, Verdines, welche für die Ortschaften Burgfrieden bei Brixen, Kuppelwies in Ulten, Rabland, Fraktion Raminges in Sterzing, Pemmern (Ritten), Verdings im Eisacktal und Fraktion Verdins in Schenna , stehen?

 

L.-Abg. Myriam Atz Tammerle      L.-Abg. Sven Knoll      L.-Abg. Bernhard Zimmerhofer